<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Ob sie nicht doch spinnen, die Gerichte?  – aber auf jeden Fall braucht das Land andere Gesetzgeber</title>
	<atom:link href="http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?feed=rss2&#038;p=447" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447</link>
	<description>Ethik in elektronischen Räumen</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jun 2015 14:47:05 +0200</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447&#038;cpage=1#comment-8070</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 18:20:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447#comment-8070</guid>
		<description>Sie sagen es: Den Open-Access-Modellen gehört die Zukunft. Dafür lohnt es sich zu kämpfen (v.a. Infrastruktur/Finanzierung + Motivierung staatlich subventionierter Forscher zur OA-Publikation). 

Nur ist das eine ganz andere Baustelle als die urheberrechtliche Diskussion. Eingriffe in schon begründete Verwertungsrechte lassen nicht dadurch rechtfertigen, dass man eigentlich OA haben möchte. Und solange die OA-Infrastruktur nicht adäquat ausgebaut ist, sollten wir uns auch nicht wünschen, dass es keine Fach- und Lehrbücher mehr gibt, weil es sich schlicht nicht mehr lohnt, sie zu produzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sagen es: Den Open-Access-Modellen gehört die Zukunft. Dafür lohnt es sich zu kämpfen (v.a. Infrastruktur/Finanzierung + Motivierung staatlich subventionierter Forscher zur OA-Publikation). </p>
<p>Nur ist das eine ganz andere Baustelle als die urheberrechtliche Diskussion. Eingriffe in schon begründete Verwertungsrechte lassen nicht dadurch rechtfertigen, dass man eigentlich OA haben möchte. Und solange die OA-Infrastruktur nicht adäquat ausgebaut ist, sollten wir uns auch nicht wünschen, dass es keine Fach- und Lehrbücher mehr gibt, weil es sich schlicht nicht mehr lohnt, sie zu produzieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rainer Kuhlen</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447&#038;cpage=1#comment-8050</link>
		<dc:creator>Rainer Kuhlen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 07:40:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447#comment-8050</guid>
		<description>Sorry etwas länger die Antwort (ich hatte die Antwort des anderen Stefan dafür noch nicht gelesen - die folgende Antwort bezieht sich also auf den ersten Stefan)

In der Tat, Netzpolitik alleine reicht nicht, aber wenn von &quot;simplen ökonomischen Zusammenhängen&quot; gesprochen wird, dann sollten eher die Alarmglocken klingen. Denn es sind ja gerade diese simplen Zusammenhänge der Mainstream-Ökonomen, die die aktuellen Krisen der Wirtschaft haben entstehen lassen, wovon die Krise der dysfunktionalen Informationsmärkte vielleicht nur eine kleinere, aber doch gewichtige ist.  
(1) Muss es denn sein, dass Wissens-/Informationsprodukte zwangsläufig mit einer Gewinnerzielung erstellt und angeboten werden? Das eigentliche Interesse der das Wissen Produzierenden, also der WissenschaftlerInnen, ist nicht, jedenfalls nicht direkt,  damit monetären Gewinn zu erzielen, sondern Erkenntnisgewinn zu erzeugen und Reputation zu gewinnen. 
Wäre es dann nicht besser, Modelle konsequent zu verfolgen, die ebenfalls nicht auf monetären Gewinn abzielen, wie es auf fast schon obszöne Weise die großen internationalen Wissenschaftsverlage in den letzten Jahren getan haben (weniger wohl die deutschen mittelständischen Verlage). Sie können es u.a. auch deshalb, weil die Copyright-/Urheberrechtsregelungen deren Interessen begünstigen, keineswegs die der AutorInnen selber.
(2) Jeder weiss, dass Wissensprodukte nicht zum Nulltarif zu haben sind. Ihre Erstellung ist also nicht kostenfrei. Was WissenschaftlerInnen wollen, ist in der Tat, das produzierte und publizierte Wissen gebührenfrei zu nutzen, genauso wie sie ja auch nicht für die Heizung, die Computer oder ihre Räume zahlen, und wie es über viele Jahre über die Nutzung der Bibliotheken möglich war. Wer aber trägt die entstandenen und entstehenden Kosten? Drei Vorschläge:

(2.1) Im jetzigen Modell trägt die Informationswirtschaft einige Teile der Produkterzeugung und des Vertriebs  (wie gesagt &quot;einige&quot; - den größten Teil, die eigentliche Erzeugung des Wissens und die Qualitätssicherung, trägt die öffentlich finanzierte Wissenschaft). Für diese Vorleistungen kann die Wirtschaft natürlich Kostendeckung und Gewinn erwarten.  Und hier fängt die Unredlichkeit der Politik an: Durch das Urheberrecht sorgt sie dafür, dass die freie Nutzung weitgehend eingeschränkt wird und vor allem, dass der Vergütungsanspruch der Wirtschaft wahrgenommen werden soll, ohne auf der anderen Seite dafür zu sorgen, dass den Bibliotheken oder den Wissenschaftseinrichtungen bzw. den WissenschaftlerInnen direkt die finanziellen Mittel in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt werden, damit die kommerziellen Produkte auch genutzt werden können.

(2.2) Das gegenwärtige kommerzielle Modell der privaten Aneignung des öffentlich erzeugten Wissens, verbunden mit einer entsprechenden Preispolitik, ist ja keineswegs (simple ökonomisch) naturgegeben. Es sind durchaus Modelle vorstellbar und werden auch praktiziert, bei denen die Nutzung der Information selber frei (gebührenfrei) ist, dass aber trotzdem verdient werden kann, z.B. über Zusatzprodukte mit informationellen Mehrwerteigenschaften. 
Ob man das nun &quot;freeconomics&quot; nennt, ist gleich. Sollte aber nicht die wirtschaftliche Zukunft der Informationswirtschaft in der Einlösung der These bestehen, dass umso mehr mit Wissen und Information verdient werden kann, je freier der Umgang damit gemacht wird? Das mag nicht simple ökonomisch sein, soll es aber auch nicht. Vermisst wird die Kreativität und Innovationsbereitschaft der Wirtschaft, diese These durch entsprechende Maßnahmen umzusetzen.

(2.3) Ebenso ist es natürlich kein Naturgesetz, dass es Wissensgüter welcher Art auch immer geben muss, für die ein Anspruch auf Gewinn besteht. Die finanziellen, aber vor allem die methodischen und technischen Know-how-Vorleistungen, die über Jahrhunderte die Verlage erbracht haben und die deren Berechtigung ausgemacht haben, stehen heute den wissenschaftlichen Gemeinschaften und deren Infrastrukturen selber umfassend zur Verfügung. 
Nicht zuletzt deshalb (aber natürlich auch wegen des Marktversagens der Praktiken unter 2.1 und 2.2) gehören die Open-Access-Modelle der Zukunft. Gegenwärtig vielleicht noch eher über den grünen Weg der Zweitpublikation bzw. der Selbstarchivierung, in abshebarer Zukunft aber durch OA-Erstpublikationsformen im goldenen Ansatz. Klar, all das kostet natürlich viel Geld. 
Die politisch Verantwortlichen haben in finanzieller Hinsicht die Wahl, die Open-Access-Modelle durch Finanzierung der OA-Produkte der Wirtschaft direkt oder indirekt zu sichern - das ist wohl das Modell von z.B. SpringerOpen. Oder sie investieren lieber in eine öffentliche OA-Infrastruktur, bei der sie zumindest nicht die jetzigen Gewinnmargen der Informationswirtschaft mitfinanzieren müssen. 
In beiden Fällen ist als Default-Wert die Nutzung &quot;kostenfrei&quot; Zudem könnte sich dadurch mit Blick auf Bildung und Wissenschaft die Urheberrechtsgesetzgebung weitgehend auf die Sicherung der Persönlichkeitsrechte beschränken.

Sicherlich ist eine öffentliche Infrastruktur nicht nur eine Frage der Finanzen, sondern, wichtiger, eine Frage der Qualität. Aber ist nicht auf vielen Bereichen der Wirtschaft, einschließlich des Finanzwesens selber, das Vertrauen, dass der Markt das schon mit den &quot;simplen ökonomischen Zusammenhängen&quot;  regeln wird,  abhanden gekommen? 
Also simple wird es nicht werden, aber doch anders, als beim Festhalten am status quo simple bleibt, aber für die Volkswirtschaft insgesamt unproduktiv. Ich denke, dazu können Netzpolitiker durchaus beitragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry etwas länger die Antwort (ich hatte die Antwort des anderen Stefan dafür noch nicht gelesen &#8211; die folgende Antwort bezieht sich also auf den ersten Stefan)</p>
<p>In der Tat, Netzpolitik alleine reicht nicht, aber wenn von &#8220;simplen ökonomischen Zusammenhängen&#8221; gesprochen wird, dann sollten eher die Alarmglocken klingen. Denn es sind ja gerade diese simplen Zusammenhänge der Mainstream-Ökonomen, die die aktuellen Krisen der Wirtschaft haben entstehen lassen, wovon die Krise der dysfunktionalen Informationsmärkte vielleicht nur eine kleinere, aber doch gewichtige ist.<br />
(1) Muss es denn sein, dass Wissens-/Informationsprodukte zwangsläufig mit einer Gewinnerzielung erstellt und angeboten werden? Das eigentliche Interesse der das Wissen Produzierenden, also der WissenschaftlerInnen, ist nicht, jedenfalls nicht direkt,  damit monetären Gewinn zu erzielen, sondern Erkenntnisgewinn zu erzeugen und Reputation zu gewinnen.<br />
Wäre es dann nicht besser, Modelle konsequent zu verfolgen, die ebenfalls nicht auf monetären Gewinn abzielen, wie es auf fast schon obszöne Weise die großen internationalen Wissenschaftsverlage in den letzten Jahren getan haben (weniger wohl die deutschen mittelständischen Verlage). Sie können es u.a. auch deshalb, weil die Copyright-/Urheberrechtsregelungen deren Interessen begünstigen, keineswegs die der AutorInnen selber.<br />
(2) Jeder weiss, dass Wissensprodukte nicht zum Nulltarif zu haben sind. Ihre Erstellung ist also nicht kostenfrei. Was WissenschaftlerInnen wollen, ist in der Tat, das produzierte und publizierte Wissen gebührenfrei zu nutzen, genauso wie sie ja auch nicht für die Heizung, die Computer oder ihre Räume zahlen, und wie es über viele Jahre über die Nutzung der Bibliotheken möglich war. Wer aber trägt die entstandenen und entstehenden Kosten? Drei Vorschläge:</p>
<p>(2.1) Im jetzigen Modell trägt die Informationswirtschaft einige Teile der Produkterzeugung und des Vertriebs  (wie gesagt &#8220;einige&#8221; &#8211; den größten Teil, die eigentliche Erzeugung des Wissens und die Qualitätssicherung, trägt die öffentlich finanzierte Wissenschaft). Für diese Vorleistungen kann die Wirtschaft natürlich Kostendeckung und Gewinn erwarten.  Und hier fängt die Unredlichkeit der Politik an: Durch das Urheberrecht sorgt sie dafür, dass die freie Nutzung weitgehend eingeschränkt wird und vor allem, dass der Vergütungsanspruch der Wirtschaft wahrgenommen werden soll, ohne auf der anderen Seite dafür zu sorgen, dass den Bibliotheken oder den Wissenschaftseinrichtungen bzw. den WissenschaftlerInnen direkt die finanziellen Mittel in ausreichendem Maße zur Verfügung gestellt werden, damit die kommerziellen Produkte auch genutzt werden können.</p>
<p>(2.2) Das gegenwärtige kommerzielle Modell der privaten Aneignung des öffentlich erzeugten Wissens, verbunden mit einer entsprechenden Preispolitik, ist ja keineswegs (simple ökonomisch) naturgegeben. Es sind durchaus Modelle vorstellbar und werden auch praktiziert, bei denen die Nutzung der Information selber frei (gebührenfrei) ist, dass aber trotzdem verdient werden kann, z.B. über Zusatzprodukte mit informationellen Mehrwerteigenschaften.<br />
Ob man das nun &#8220;freeconomics&#8221; nennt, ist gleich. Sollte aber nicht die wirtschaftliche Zukunft der Informationswirtschaft in der Einlösung der These bestehen, dass umso mehr mit Wissen und Information verdient werden kann, je freier der Umgang damit gemacht wird? Das mag nicht simple ökonomisch sein, soll es aber auch nicht. Vermisst wird die Kreativität und Innovationsbereitschaft der Wirtschaft, diese These durch entsprechende Maßnahmen umzusetzen.</p>
<p>(2.3) Ebenso ist es natürlich kein Naturgesetz, dass es Wissensgüter welcher Art auch immer geben muss, für die ein Anspruch auf Gewinn besteht. Die finanziellen, aber vor allem die methodischen und technischen Know-how-Vorleistungen, die über Jahrhunderte die Verlage erbracht haben und die deren Berechtigung ausgemacht haben, stehen heute den wissenschaftlichen Gemeinschaften und deren Infrastrukturen selber umfassend zur Verfügung.<br />
Nicht zuletzt deshalb (aber natürlich auch wegen des Marktversagens der Praktiken unter 2.1 und 2.2) gehören die Open-Access-Modelle der Zukunft. Gegenwärtig vielleicht noch eher über den grünen Weg der Zweitpublikation bzw. der Selbstarchivierung, in abshebarer Zukunft aber durch OA-Erstpublikationsformen im goldenen Ansatz. Klar, all das kostet natürlich viel Geld.<br />
Die politisch Verantwortlichen haben in finanzieller Hinsicht die Wahl, die Open-Access-Modelle durch Finanzierung der OA-Produkte der Wirtschaft direkt oder indirekt zu sichern &#8211; das ist wohl das Modell von z.B. SpringerOpen. Oder sie investieren lieber in eine öffentliche OA-Infrastruktur, bei der sie zumindest nicht die jetzigen Gewinnmargen der Informationswirtschaft mitfinanzieren müssen.<br />
In beiden Fällen ist als Default-Wert die Nutzung &#8220;kostenfrei&#8221; Zudem könnte sich dadurch mit Blick auf Bildung und Wissenschaft die Urheberrechtsgesetzgebung weitgehend auf die Sicherung der Persönlichkeitsrechte beschränken.</p>
<p>Sicherlich ist eine öffentliche Infrastruktur nicht nur eine Frage der Finanzen, sondern, wichtiger, eine Frage der Qualität. Aber ist nicht auf vielen Bereichen der Wirtschaft, einschließlich des Finanzwesens selber, das Vertrauen, dass der Markt das schon mit den &#8220;simplen ökonomischen Zusammenhängen&#8221;  regeln wird,  abhanden gekommen?<br />
Also simple wird es nicht werden, aber doch anders, als beim Festhalten am status quo simple bleibt, aber für die Volkswirtschaft insgesamt unproduktiv. Ich denke, dazu können Netzpolitiker durchaus beitragen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: (ein anderer) Stefan</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447&#038;cpage=1#comment-8049</link>
		<dc:creator>(ein anderer) Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:53:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447#comment-8049</guid>
		<description>@Stefan: Nur wird wissenschaftliche Literatur von den meisten Autoren nun mal nicht mit &quot;Gewinnerzielungsaussichten&quot; verfasst, oft müssen sie für die Veröffentlichung sogar zahlen. Nur die Verlage haben ein wirtschaftliches Interesse daran, und weil diese ihre Felle durch die Möglichkeiten der verlagsunabhängigen elektronischen Publikationsmöglichkeiten davon schwimmen sehen, meinen sie jetzt, ihre Positionen vor Gericht verteidigen zu müssen... Mal sehen, wie lange das gut geht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan: Nur wird wissenschaftliche Literatur von den meisten Autoren nun mal nicht mit &#8220;Gewinnerzielungsaussichten&#8221; verfasst, oft müssen sie für die Veröffentlichung sogar zahlen. Nur die Verlage haben ein wirtschaftliches Interesse daran, und weil diese ihre Felle durch die Möglichkeiten der verlagsunabhängigen elektronischen Publikationsmöglichkeiten davon schwimmen sehen, meinen sie jetzt, ihre Positionen vor Gericht verteidigen zu müssen&#8230; Mal sehen, wie lange das gut geht&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447&#038;cpage=1#comment-8040</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 20:56:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.inf.uni-konstanz.de/netethicsblog/?p=447#comment-8040</guid>
		<description>Was nützt es, etwas von &quot;Netzpolitik&quot; zu verstehen, wenn einem das Verständnis für simple ökonomische Zusammenhänge abgeht?

Denn eigentlich ist es doch wirklich nicht schwer einzusehen, dass bestimmte Güter nur existieren, weil mit ihrer Herstellung eine Gewinnerzielung beabsichtigt ist, und dass eine noch so gut gemeinte kostenfreie Mitnutzung solcher Güter leerläuft, wenn diese Güter mangels Gewinnerzielungsaussichten in Zukunft nicht mehr hergestellt werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was nützt es, etwas von &#8220;Netzpolitik&#8221; zu verstehen, wenn einem das Verständnis für simple ökonomische Zusammenhänge abgeht?</p>
<p>Denn eigentlich ist es doch wirklich nicht schwer einzusehen, dass bestimmte Güter nur existieren, weil mit ihrer Herstellung eine Gewinnerzielung beabsichtigt ist, und dass eine noch so gut gemeinte kostenfreie Mitnutzung solcher Güter leerläuft, wenn diese Güter mangels Gewinnerzielungsaussichten in Zukunft nicht mehr hergestellt werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
